Zigarren aus Deutschland

Zigarren aus Deutschland
Nicht nur der Genuss von Zigarren, auch deren Produktion besitzen eine lange Tradition in Deutschland. Viele Hersteller setzen dabei auf die Verwendung hochwertiger brasilianischer, kubanischer oder Tabake aus der Dominikanischen Republik. Doch auch die Handwerkskunst des Rollens und der Anbau von Tabak haben eine Historie in Deutschland.
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  1. Vasco da Gama Brasil 920 5er Umverpackung
    Vasco da Gama Brasil 920
    Länge 155 mm
    Ringmaß 42 (16,67 mm)
    Aroma
    dezent intensiv
    Kräftigkeit
    leicht kräftig

    Ab 6,90 € inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten

  2. Vasco da Gama Sumatra Schachtel
    Vasco da Gama Sumatra 922
    Länge 155 mm
    Ringmaß 42 (16,67 mm)
    Aroma
    dezent intensiv
    Kräftigkeit
    leicht kräftig

    Ab 6,90 € inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten

  3. Vasco da Gama Capa De Oro
    Vasco da Gama Capa De Oro 921
    Länge 155 mm
    Ringmaß 42 (16,67 mm)
    Aroma
    dezent intensiv
    Kräftigkeit
    leicht kräftig

    Ab 6,90 € inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten

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Die Produktion von Zigarren in Deutschland

Es existieren nur noch wenige Traditionshäuser, die auf eine eigene Fertigung in Deutschland Wert legen. Aufgrund der deutlich höheren Löhne in Deutschland ist eine handgefertigte Zigarre für den deutschen Markt preislich attraktiver als Zigarren aus heimischer Produktion. So setzen heute die meisten verbliebenen Manufakturen in Deutschland auf eine maschinelle Produktion mit Importtabaken.

Deutsche Zigarren blicken auf eine lange Geschichte zurück

Mit der aufkommenden Popularität von Zigarren in Europa während des 18. und 19. Jahrhunderts setzte ein regelrechter Boom der Zigarrenproduktion in Deutschland ein. In zahlreichen Städten eröffneten innerhalb kürzester Zeit Zigarrenmanufakturen, sodass sich die Zigarrenproduktion zu einem wichtigen Wirtschaftszweig Deutschlands entwickelte. Diese Popularität hielt bis ins frühe 20. Jahrhundert an, als die maschinell gefertigte Zigarette innerhalb kurzer Zeit die Zigarre an Beliebtheit übertraf.

Als wahres Mekka der deutschen Zigarrenproduktion galt dabei die Stadt Bünde. Während der Hochphase der deutschen Zigarrenproduktion in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts war ein Großteil der Bündner Bevölkerung in der Zigarrenindustrie beschäftigt. Mit Aufkommen der Zigarette ist dieser Industriezweig in Bünde jedoch enorm geschrumpft, sodass nur noch wenige Manufakturen und ein Schild am Bahnhof Die Zigarrenstadt auf diese glorreichen Zeiten verweisen.

Zum Leidwesen der deutschen Tabakproduktion wurde in der Weimarer Republik ein Verbot der Nutzung von Maschinen in der Zigarrenherstellung erlassen, um Arbeitsplätze zu sichern. In der Folge konnten international tätige Firmen deutlich günstiger und schneller als deutsche Lieferanten Zigarren produzieren.  Viele deutsche Zigarrenmarken wurden aufgrund dieser Regelung und selbstverständlich aufgrund des Zweiten Weltkrieges aufgegeben. So stellen heute deutsche Zigarren nur einen kleinen, aber konstanten Teil am deutschen Zigarrenmarkt dar.